Da neie Baam steht!

 

20.4.13

Der neue Baum steht!

 

Die letzte Wache auf dem Kirchplatz ist vorüber, die Schpofagge sind unter Mithilfe der Nachbarn verspeist und die verschiedenen diensthabenden Beamten der Starnberger Polizeidienststelle freundlich begrüßt worden. Selbst der Wettergott mußte dicke Tropfen weinen, weil jetzt die doch sehr unterhaltsamen Maibaumwachen zuende gegangen sind.

 

Dann ist der große Kran angerückt und hat unseren Maibaum auf den ihm bestimmten Platz gestellt. Dabei sind die beiden, Baum und Kran noch rasch eine innige Verbindung eingegangen, die nur Markus wieder trennen konnte, indem er kurzerhand auf den Baum geklettert ist und den Haken per Hand gelöst hat.

 

In den nächsten Tagen wird er noch schön herausgeputzt und mit den Schildern bestückt, damit wir ihn dann am beim Maifest am 1. Mai in voller Pracht präsentieren können.

 

Da Baam ziagt um!

 

19.4.13

Da Baam ziagt um!

 

In der letzten Wache am Lagerplatz ging es in der kultigen Karibiknacht noch einmal richtig heiß her, auch wenn sich kein Mädel im Kokusnuss-BH sehen ließ, so brachten der Hurrican und die Bahama Mama die Stimmung in der Bude zum Kochen.

 


Im Morgengrauen wurde die Wachmannschaft dann direkt vom Umzugstrupp abgelöst: Verabschiedet von den "Supernachbarn" Frau und Herr Schaumburg ging unser Maibaum auf die Reise zum Kirchplatz, wo er fürs Aufstellen am Samstagfrüh vorbereitet wird.

 


Die Wachbude ist auch mit gekommen, denn eine Nacht wird noch gewacht, und für die Wachbuden-Abschiedsparty drehen sich bereits zwei Schpofagge über dem Grill, damit auch alle satt werden. 

 

Genug ghobelt und geschliffa!

 

15.4.13

Genug ghobelt und geschliffa!

 

Nun nimmt der neue Maibaum schön langsam die endgültige Farbe an. Nach der weißen Grundfarbe hat der Lieferant aus Berg nun endlich das schöne Königsblau geliefert, das uns Farchnern so gut gefällt. Jackl und Matthias spannen die Schnüre, um den perfekten Streifen um den Baum zu ringeln und die Mädels malern. Dann geht es an die Rauten, und die Schnüre werden so kunstvoll um den Baum gewunden, dass sich manch einer an die gute alte Strickliesel zurück erinnert. Auch die Stützschienen sind fertig, ebenso der Gockel, der hoch droben wachen wird. 

 

Da Baam bleibt do!

 

4.4.13

Da Baam bleibt do!

 

Unser Baam is am Samstag 30.03. schon sauber gehobelt worden, da Jossi hod uns guad unterstützt und
gschaud dass wos weida geht ;-) Am Samstag war dann ned so vui los in da Wachhüttn vermutlich aufgrund des erfolgreichen Vorabends.

 

Am Sonntag war dann scho wieda mehra los bei da J2-Gallothwache (Jacky + Jägermeister), doch in da Früh kamen noch ungebetene Gäste nach Farchach. Eine Heerschaar von Degerndorfer und Holzhauser kamen tatsächlich auf die Idee den Farchner Maibaam stehlen zu wollen. Dieser Versuch konnte natürlich von unseren sehr aufmerksamen Mädls abgewendet werden. Am Dienstag is der Baam dann fertig gehobelt worn und es begann die Schleiferei.

Rekordwache

 

29.3.13

Rekordwache!

 

Am 29.3. war es dann soweit: Wir hatten über 100 Leute da, viele Altburschen mit und ohne Anhang und natürlich die üblichen "Verdächtigen" von nah und fern.

 

Nachdem die Wachhüttn restlos überfüllt war, gab's unterm Zelt noch einen riesigen runden Tisch mit integriertem Heizpilz, den es wirklich gebraucht hat bei der Kälte. Doch auch das Zelt war nach kurzer Zeit komplett gefüllt und es wurde ein Schnaps nach dem anderen "ausgnoglt".

 

Um halb vier Uhr früh hat's den meisten dann glangt, sie haben sich auf den Heimweg gemacht und die Wache hatte freie Bahn zum Aufräumen ....

Maibaumtagebuch - März

 

16.3.13

Saukalt ist es und es schneit...


...aber nicht alle weißen Flocken sind Schnee, denn unser Baum wird fleißig gehobelt und es fliegen reichlich Spähne. In unserer super Wachhütte bollert der Ofen und wer drinnen keinen Platz findet, der wärmt sich an der Feuertonne. Von den Nachbarn gibt es Schokolade, leckere Nervennahrung. Vergelts Gott!

Neigspuit is!

 

Am 9.3 war es soweit, wir haben unseren neuen Maibaum mit Blasmusik und vielen Zaungästen ins Dorf begleitet. Der "Alte" wacht noch am Kirchplatz und beobachtet wohl wollend, wie geschickt und vorsichtig Maxi Wolf das Gespann um die Bachbrücke herum und zur Bachstraße hinunter rangiert.

 

Da liegt er nun, mit super Aussicht aufs Gebirge, zum Dorf und hinüber zum Nachbarn in Bachhausen. Vor den nahenden regen- und schneeschweren Wolken gut überdacht und von der Wachhütte aus gut bewacht harrt er nun der Dinge die da kommen werden. Doch zuerst kommen viele Gäste, am Tag und auch bei der Nacht, um das auserwählte Maistangerl zu bewundern. Und das zweite Ständchen kam dann im Morgengrauen von de "Heharoana Goaßlschnalzer", was die Nachbarn wieder daran erinnerte, dass bald Maifeier ist. Mehr übers "rei spuin" bei den Buidln und hier: QUH

 

Jetzt is er da, da neie Baam! Sauber hergricht zum Arbeiten, wartet er jetzt auf die fleißigen Burschen und Madln.

Maibaumtagebuch - März

März 2013

 
Der Lagerplatz wird hergerichtet und es ist erst mal ein halber Meter Schnee zum Wegschaufeln, am meteorologischen Frühlingsanfang!

 

In einer Container-Bude wird die Wachmannschaft residieren und alle wichtigen Dinge wie Kühlschrank, Musikanlage und Partybeleuchtung wurden bereits aus dem Depot geholt und in einen möglichst optimalen Zustand versetzt.
Weils so schnell geht, und weil er zwei Wochen "nix macha hat derfa", hat der Oberbursch mit Unterstützung vom Team Hermann/Hermann noch einen zweiten Maibaum umgeschnitten, einen schlanken und ranken, der nicht wochenlang gehobelt werden muß.

"Jetzt hama die Wahl der Qual und zwoa schöne Baam im Wald liegen."

Maibaumtagebuch - Februar

Februar 2013

 
Schön langsam wirds ernst und das erkennt man daran, dass nun auch die Neuburschen und auch die Madln zum Tanzen kommen. Das Mühlradl ist für alle Neuen eine große Herausforderung, besonders für die mit de zwoa linken Fiaß. Aber mit Ausdauer und viiiiel Übung wird es immer besser.

 

Hinter den Kulissen läuft jetzt der organisatorische Motor bereits auf Hochtouren, denn vom Klowagen bis zum Kuchenbuffet muß an Vieles und Alles gedacht werden. Die ersten Helfer werden angesprochen und mit Aufgaben betraut, Dirndl werden geschneidert oder geändert und Hemden bestickt, denn jeder will am Festtag gut ausschaun. Und endlich zeichnet sich auch ein Lagerplatz für den Maibaum ab: die Bachstraßenanwohner werden dieses Jahr die Gastgeber sein.

Maibaumtagebuch - Januar

Januar 2013

 

Eine große Gaudi war es auch, als einige der Burschen den Holzhacker (Tanz) wieder aufleben ließen. Und das nicht nur, weil die Figurenfolge nicht mehr ganz genau bekannt war und anhand von Videos erst wieder rekonstruiert werden mußte, sondern auch deshalb, weil wir mit Schwung und Elan an das Erfinden neuer und kreativer Abläufe gingen. Diese Versuche ähnelten Anfangs oft einem mehrfach eingesprungenen Rittberger und bescherte so manchen Muskelkater, bei den Lachmuskeln und anderswo.

Maibaumtagebuch - Dezember

Dezember 2012

 

29. Dezember: Der Mond steht günstig und so wurde bei bestem Wetter der neue Maibaum gefällt. Im Fallen riss er seinen Konkurrenten im Wettbewerb um den schönsten Baum im Wald gleich mit um, und noch zwei Weitere, die nicht rechtzeitig Platz machten. Eine hundert Jahre alte Fichte braucht eben reichlich Platz. Und so war es dann noch eine rechte Schinderei bis das 37,2 Meter lange Feststangerl aus dem Wald heraus war und ordentlich ausgerichtet auf seinem Trockengestell lag.

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